Benoît
Capt
Bariton



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An die Musik - Franz von Schober
 
Du holde Kunst, in wieviel grauen Stunden,
Wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt,
Hast du mein Herz zu warmer Lieb' entzunden,
Hast mich in eine beßre Welt entrückt!

Oft hat ein Seufzer, deiner Harf' entflossen,
Ein süßer, heiliger Akkord von dir
Den Himmel beßrer Zeiten mir erschlossen,


BIOGRAFIE:

Nach dem Studium der Komposition und Musikwissenschaft in Genf, absolvierte Benoît Capt seine Gesangsausbildung mit mehreren Stipendien (Leenaards, Migros, Mosetti und Marescotti) zunächst an der Musikhochschule in Genf (HEM) bei Gilles Cachemaille, dann an der HMT Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig bei Hans-Joachim Beyer und Phillip Moll und schließlich an der HEMU Lausanne in der Klasse von Gary Magby.
Er gewann mehrere internationale Wettbewerbe (Lyon, Marmande, Toulouse, Dortmund, Graz, Weiden) und erhielt 2008 den Preis des Freundeskreises des Orchestre de la Suisse romande für eine CD-Aufnahme mit dem Pianisten Todd Camburn: Mélodies autour du monde.
Seit seinem Debüt an der Oper Lausanne in Das Telefon von Menotti (2006), spielte er viele Rollen, wie Papageno in der Zauberflöte, Zuniga in Carmen, den Stuhl und den Baum in L'Enfant et les sortilèges, die Titelrolle in Pimpinone von Telemann, den Herzog in Gounods Roméo et Juliette, Bottom in Brittens A Midsummer Night’s Dream, Schaunard in La Bohème oder Paolo in Simone Boccanegra von Verdi, unter der Leitung von Dirigenten wie Theodor Guschlbauer, Stefano Ranzani, Jean-Yves Ossonce, Roberto Rizzi-Brignoli, Hervé Niquet, Cyril Diederich, Miguel Ortega, Arie van Beek, Diego Fasiolis oder Frank Beerman. In 2012 gründete Benoît Capt den Verein Lied et Mélodie in Genf.