Italienisches Liederbuch


Canzoniere tedesco für zwei Sänger:innen und Klavier



BESCHREIBUNG

Das Programm verbindet sinnlich und humorvoll die deutsche und die italienische Kultur im Lied. Ermanno Wolf-Ferrari (Mutter: Emilia Ferrari, Vater: August Wolf), feierte seine grössten Erfolge in Deutschland (auch wohnte er übrigens oft in Zürich). Giovanni Sgambati war einer der seltenen italienischen Komponisten, der nie eine Oper komponierte. Vielmehr orientierte er sich an die deutsche Musik, komponierte Orchester- und Instrumentalmusik. Seine Vorliebe zeigt sich in unserem Programm in den drei Vertonungen von Heinrich Heine. Hugo Wolf wurde von der toskanischen Volkspoesie, in der deutscher Übersetzung Paul Heyses, derart inspiriert, dass es kaum etwas besseres in der gesamten Liedliteratur zu finden gibt.

PROGRAMM

Ermanno Wolf-Ferrari (1876-1948):
Auswahl aus:
4 Rispetti für Sopran und Klavier op.11 (1902)
4 Rispetti für Sopran und Klavier op.12 (1902)
Il canzionere (1935) (Italienisches Liederbuch für Singstimme und Klavier op.17 nach toskanischer Volkspoesie)

Giovanni Sgambati (1841-1914):
aus: Quattro Canti op. 14 oder 19
Tu sei proprio come un fiore (Heine)
Care luci (toskanisches Volkslied)
Prière (Sully Prudhomme)

aus: Quattro melodie liriche op. 25 oder 32
Perchê? (Heine)
It tramonto (L.B. Mancini Oliva)

aus: Quattro melodie op. 28 oder 35
Serafina (Heine)
La Sirena (altes toskanisches Stornello)
Tout bas (Sgambati)

Hugo Wolf (1860-1903):
Auswahl aus: Italienisches Liederbuch (1890-1896)